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Moin liebe Besucher unserer Website,




aufgrund vielfacher Nachfragen haben wir uns entschlossen, zum Reizthema "Bodenschätze/Fracking" diese Zusammenfassung bereit zu stellen. Viele Leser sind sowieso schon der Meinung, dass es nicht angehen kann, dass Gift unter unseren Boden gepumpt wird, möchten sich aber in die Thematik vertiefen oder suchen Quellen über technische Details.


Monitor vom 18.11.2010 - Gefahr für unser Trinkwasser




Mehr informationen finden Sie auf der Hompage der Interessengemeinschaften gegen Umweltschäden durch Fracking:

www.gegen-gasbohren.de/


Umsonst gerackert?


Anhand der Gasgewinnung mittels "Hydraulic Fracking" zeigt sich leider das ganze Dilemma des Umgangs mit friesischen Ressourcen:

Wir leben nicht zuletzt von unseren Weiden und unserem Wasser. Jahrhundertelang haben die Menschen entlang der Küste schwerste Entbehrungen auf sich genommen, um dieses Land bewohnbar und nutzbar zu machen. Beharrlich haben sie dem Meer Land abgerungen, haben Methoden entwickelt, um das Gift "Salz" aus dem Boden zu holen und so eine landwirtschaftliche Nutzung erst möglich gemacht.

Dabei können sie stets nur das Wohl ihrer Nachkommen im Sinn gehabt haben, denn: kurzfristig lassen sich keine jungen Polder entsalzen, dafür gehen Jahrzehnte ins Land - erst die Kinder und Enkel konnten die Früchte dieser Anstrengungen ernten.

Unsere Vorfahren würden sich im Grabe herum drehen, wenn sie wüßten, dass nun tatsächlich Gift UNTER die Wiesen gepumpt wird - Gift, welches sich nie wieder aus dem Boden holen läßt; Gift, das wir nicht kontrollieren können; Gift, welches unser Grundwasser ein für alle mal unbrauchbar macht, wenn es in die Grundwasserschichten gelangen würde. Gift, welches eine dauernde Bedrohung unserer Nachkommen darstellt!

Enteignung friesischer Ressourcen



Was unsere Vorfahren aber besonders wütend machen würde, ist die Tatsache, dass hier niemand um seine Zustimmung gefragt worden ist. Fernab wurschtelnde Bürokraten schreiben lieber die geschönten Darstellungen und Lügen der Giftleger ab, anstatt das zu tun, wofür sie auch von friesischen Steuergeldern bezahlt werden: nämlich, den eigenen Kopf zu benutzen, nachzudenken und abzuwägen - und nicht zuzulassen, dass die Früchte jahrhundertelanger Bemühungen auf alle Ewigkeit gefährdet werden.


Wer profitiert von dem Gas, dessen Förderung wir mit Gift unter unseren Häusern, unseren Weiden, unseren Flüssen bezahlen?


Den Kuchen teilen sich die Konzerne und das Land Niedersachsen. Auf jeden Fall sind keine Friesen bekannt, die über Förderkonzessionen für gebundenes Gas reich geworden wären.

Friesen gegen Brunnenvergifter



Im Mittelalter war Trinkwasser ein knappes Gut, weshalb Brunnenvergifter mit hohen Strafen zu rechnen hatten. Heutzutage ist sauberes Wasser bequem in großen Mengen verfügbar, aber ist das ein Grund, das potenzielle Vergiften von Brunnen zu erlauben? Wir können diesem Wahnsinn Einhalt gebieten.

Oder wir können interessante, alternative Lebensweisen kennen lernen: Wenn die unter den Boden gepressten Gifte das Grundwasser erreichen, dürfen wir wie Wüstenbewohner unser Wasser von weit, weit her holen. In den Vereinigten Staaten ist dies durch Fracking schon passiert. Für uns wäre das eine Erfahrung, auf die wir gern verzichten können! Daher unsere Bitte: Helfen Sie uns, diese Brunnenvergifter zu stoppen!

Information tut Not


Im folgenden finden Sie eine konzentrierte Informationssammlung zum Thema Fracking. Und wenn Sie nicht nur lesen, sondern auch mitdiskutieren möchten:




So sicher ist Erdgasbohren mittels Fracking

 
NDR meldet: "Gift bei Gasförderung in den Boden gelangt"

Der NDR führt dazu auf seiner Homepage aus: "In Niedersachsen sind bei der Erdgasförderung giftige Stoffe wie Quecksilber und aromatische Kohlenwasserstoffe in Erdreich und Grundwasser gelangt. Die zuständige Aufsichtsbehörde, das Landesamt für Bergbau, Energie und Geologie (LBEG) in Hannover, bestätigte dem NDR Wirtschafts- und Verbrauchermagazin Markt: "An insgesamt neun Lokationen kam es zu einer Schadensausbreitung.

Betroffen ist das Erdgasfeld Söhlingen im Landkreis Rotenburg/Wümme.

Laut der Meldung des NDR hat ExxonMobil den Schaden bestätigt: "Auf Nachfrage von Markt bestätigte der Konzern ExxonMobil den Schaden im Erdgasfeld Söhlingen: "Im Rahmen der Umsetzung des genehmigten Sanierungsplanes wurden ca. 2.500 Kubikmeter verunreinigter Boden entsorgt und durch sauberen Boden ersetzt." Weiter gibt ExxonMobil zu: "Neben dem verunreinigten Boden musste im Umfeld der Schadstellen auch eine Reinigung des Grundwassers von ausgetretenem Lagerstättenwasser erfolgen.

Die Friesen sehen hierin den Anfang "amerikanischer Zustände" für die Erdgasfördergebiete in Deutschland. Ralf Bieneck, Kreisverband "Altkreis-Norden" der Friesen: "In den Vereinigten Staaten sind bereits erhebliche Schäden durch diese Fördermethode entstanden. Dort erkranken Menschen an den Folgen der eingebrachten Gifte. Muss es denn hier auch erst soweit kommen?" "Es kann nicht sein, dass in Anbetracht eines derartigen Störfalls in Ostfriesland munter weiter gebohrt wird. Die Bohrungen müssen zumindest unterbrochen werden, um zu kontrollieren, ob sich ein ähnlicher Störfall auch bei uns ereigen könnte.

Die Erdgasförderung mittels Hydraulic Fracking wird nach dem Bergrecht genehmigt. Dieses aus den 1940er Jahren stammende Gesetze ermöglichen - wen wundert's - die Aushebelung der Demokratie: Betroffene Bürger, Gemeinden und Wasserverbände werden nicht beteiligt, ja oftmals von den zuständigen Bergämtern nicht einmal informiert. Gemeindevertreter und Wasserverbände erfahren vor allem aus Zeitung, Rundfunk und Fernsehen, was unter ihren Füßen passiert.

Bieneck liefert hierzu folgenden Vergleich: "Verglichen mit den Giftmengen und den zu erwartenden Folgen beim Hydraulic Fracking ist der Dioxin-Skandal eine Witznummer."

Der NDR will zu dem Störfall am 10. Januar in einer Sendung berichten.



Weitere Links

Film: 3.Sat - Gasrausch vom 18.10.2010

Monitor - Gefahr fürs Trinkwasser vom 18.11.2010

www.unkonventionelle-gasförderung.de


 

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