Gaskavernen in Etzel

Sicherheitsabstände von Gaskavernen ausreichend? Wir sagen: „NEIN“!

Der von der IVG / StoragEtzel für notwendig erachtete Sicherheitsabstand zwischen Gaskavernen und Wohnhäusern beträgt nur 91 Meter. Diese Zahl ist wahrscheinlich genannt worden, weil in 95 Metern schon ein Wohnhaus steht.
 
Jetzt liegt der „Bürgerinitiative Lebensqualität Horsten/Etzel/Marx“ eine Expertise von dem Dipl.-Phys. Ing.-Inform. Waldemar Witt vor. Herr Witt kritisiert massiv diese Sicherheitsabstände, die von der IVG / StoragEtzel benannt werden.
 
Der Experte gelangt zu der Auffassung, dass der bisherige Abstand der Gaskavernen zu den Wohnhäusern von 91 Metern völlig unzureichend ist. Bei Bildung einer Gaswolke, nach einem evtl. Unglücksfall an einer Kaverne, müsse mehr als der 15fache Abstand zu Wohnhäusern eingehalten werden.
 
Wer haftet bei einem möglichen Unglücksfall? Das sollte sich auch der Gemeindrat Friedeburg und der Kreistag Wittmund fragen.
 
Der NDR hat über Etzel am 20.11.2016 in der Sendung “Hallo Niedersachsen” berichtet.
 
 
Expertise: “Ortbezogene allgemeine Gefährdungsbeurteilung” [Dipl.-Phys. Ing.-Inform. Waldemar Witt]
 
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Etzel: Drei Jahre nach dem Ölunfall (NDR “Hallo Niedersachsen” v. 20.11.2016)