Windenergie – Fluch oder Segen?

Keinen weiteren Windpark in der Gemeinde Friedeburg!

So könnte es am Knyphauser Wald in Upschört (Gemeinde Friedeburg) sehr bald aussehen. [Fotomontage]
Es ist unbestritten, dass die Windenergie ein wichtiger Bestandteil der erneuerbaren Energiepolitik ist, keiner will zurück zum Atomstrom! Aber soll hier der Teufel mit dem Beelzebub ausgetrieben werden?
 
Die Energiewende wurde von fast allen Verbrauchern mit großer Hoffnung befürwortet. Der Wind und auch die Sonne liefern einen Rohstoff, der allen gehört. Jetzt wollen auch alle ihren Anteil daran haben und es wird ein Windpark nach dem anderen gebaut.
Durch das EEG (Erneuerbare-Energie-Gesetz) bekommt jeder Erzeuger von Windstrom einen festen Vergütungssatz für den ins Netz eingespeisten Strom, unabhängig von der Nachfrage, die Gelegenheit viel Geld zu verdienen.
Gibt es zu viel Wind und demzufolge auch zu viel Strom, wird der überschüssige Strom an der Börse zu Minuspreisen vermarktet. Die Differenz zu dem festen Vergütungssatz, den der Windmühlenbetreiber erhält, müssen als EEG-Umlage alle Stromkunden bezahlen.
Der Stromkunde zahlt somit für einen Strom, den er gar nicht erhält!
 
Aufruf besorgter Bürger aus Upschört/Gemeinde Friedeburg gegen einen geplanten Windpark
Solange es keine Möglichkeit gibt, den überschüssigen Strom zu speichern, ist es Wahnsinn, weitere Windparks zu errichten.
 
Mittlerweile wird die Windenergie nicht mehr aus klimapolitischen Gründen gesteuert sondern es geht nur noch um privatwirtschaftliche und profitorientierte Aspekte.
Hinzu kommt, dass der unkontrollierte Ausbau der Windparks die Ziele des Natur-und Artenschutz gefährdet, dazu hat sich aber die Bundesregierung mit der „Strategie zur Biologischen Vielfalt verpflichtet. Der Erhalt der Artenvielfalt ist genauso ein wichtiges Ziel, wie die Energiewende. Wir sind verantwortlich für den Erhalt unserer Fauna und Flora, damit auch unsere Nachkommen in einem lebens- und liebenswertem Ostfriesland leben können!
 

Die Partei Die Friesen sagt nein zu dem geplanten Windpark in der Gemeinde Friedeburg!

 
Zudem hat der Landkreis Wittmund schon seinen vom Land geforderten Beitrag zur Energiewende erfüllt. Gefordert ist eine Fläche für Windräder von 1,079% der Gesamtfläche, also 706,3 ha. Allein die Samtgemeinde Esens hat 689 ha als Windenergiefläche ausgewiesen.
 
Wir begrüßen zwar die Energiewende, aber nicht diese Maßlosigkeit, Gier und die rücksichtslose Zerstörung und „Verspargelung“ unseres ostfriesischen Lebensraums!
 
 
Weitere Informationen:
„Kampf um die Windräder“ (ARD-Fernsehbeitrag mit Bildern aus Holtgast)
Strompreis-Kollaps durch „Herwart“ offenbart Wahnsinn der Energiewende (welt.de)

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