BI Lebensqualität Horsten-Etzel-Marx:

IVG bildet Rücklagen in Höhe von 950 Mio. Euro für Rückbau der Kavernen.

[Quelle: www.harlinger.de]
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Treffend wurde der allgemein bekannte Inhalt der Vereinbarung hinsichtlich der Sicherheitsleistungen von der IVG wieder gegeben. In 100 Jahren sollen also 950 Millionen Euro bereitstehen, um den Rückbau der Kavernen zu finanzieren. Dazu müssten die aktuell erstellten Kavernen auch noch für 100 Jahre vermietet werden. Wenn aber schon heute überhaupt keine Nachfrage mehr nach neuen Kavernen besteht, ist zu bezweifeln, ob eine Vermietung der Kavernen für die nächsten 100 Jahre sichergestellt ist. Nur wie will die IVG die Sicherheitsleistungen ansparen, wenn in 40 Jahren überhaupt kein Geschäft mehr mit den Hohlräumen zu erzielen ist?

 

Noch viel dramatischer, als die Frage, ob es überhaupt gelingt die avisierten 950 Millionen Euro anzusparen, ist die Tatsache, dass eine sichere Endverwahrung von Kavernen bis heute wissenschaftlich nicht nachgewiesen ist. Zum einen ist daher die Aussage der IVG nicht haltbar, dass über das Ende der Kavernennutzung keine weiteren Ewigkeitskosten entstehen. Zum anderen entstehen auf jeden Fall alleine Ewigkeitskosten für die Bodenabsenkungen bis zum Tag des Verschlusses der Kavernen. Oder geht man bei der IVG davon aus, dass die bis dahin eingetretenen Bodenabsenkungen, die selbst die IVG nicht in Abrede stellt, wieder verschwinden werden und der Betrieb von Schöpfwerken etc. dann wieder eingestellt werden kann?

 

All diese Tatsachen sind auch der IVG sehr wohl bekannt. Man versucht aber Politiker und Bürger möglichst lange für dumm zu verkaufen.

 

(Autor: Andreas Rudolph, Pressesprecher BI Lebensqualität Horsten-Etzel-Marx)

 

Aktueller Bericht im “Anzeiger für Harlingerland”