Gemeinsame Resolution der Westfriesen und der Ostfriesen

Das niederländische Unternehmen One-Dyas plant, Erdgas zwischen den Inseln Schiermonnikoog (Niederlande) und Borkum zu fördern. Das Gebiet liegt nahe dem Nationalpark niedersächsisches Wattenmeer. Die Westfriesen und „Die Friesen“ lehnen das Vorhaben ab.

Durch dieses Vorhaben entstehen unabsehbare Folgen für die Meeresumwelt und für das Weltnaturerbe Wattenmeer. Es gibt unkalkulierbare Risiken einer Verunreinigung des Meeres durch das mögliche Austreten von Schadstoffen wie Bohrschlämmen, Produktionswasser und sonstigem Wasser, das beim Bohren auf der Plattform entsteht. Außerdem besteht die Gefahr von Erdbeben und Landabsenkungen, Absenkung des Inselsockels von Borkum.

Alle Friesen an der Nordseeküste und auf den Inseln wollen ihren Lebensraum nicht durch übertriebenen Aktionismus einiger Politiker beschädigen lassen!

Es ist bekannt, dass der Anteil des vor Borkum geförderten Erdgases nur einen minimalen Anteil des Bedarfs decken würde, der jetzt gebraucht wird um vom russischen Gas unabhängig zu werden. Dafür darf man nicht unsere Natur, unser Meer schädigen.

Der Wunsch nach Energieversorgungssicherheit, darf nicht auf Kosten des Natur- und Klimaschutzes gehen. Das Projekt von ONE-Dyas ist brandgefährlich für den fragilen Naturraum Watt und nutzt überhaupt nichts, da erst in zwei bis drei Jahren Gas gefördert werden könnte.

Alle Friesen an der Nordsee und auf den Inseln, in den Niederlanden und in Niedersachsen, fordern die Niedersächsische Landesregierung, insbesondere Niedersachsens Wirtschaftsminister Bernd Althusmann (CDU) auf, dieses Projekt der Gasförderung vor Borkum abzulehnen!

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